Hugendubel:

Ingrid Naegele
präsentiert

„Jedes Kind kann lesen und schreiben lernen“
LRS, Legasthenie, Rechtschreibschwäche –
wie Eltern helfen können.
144 Seiten, 12,95 €, Beltz

Mittwoch, 25. Januar 2012, 17.00 Uhr
Buchhandlung Hugendubel, Steinweg 12
Der Eintritt ist frei!

Hu

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Ingrid Naegele
Jedes Kind kann lesen
und schreiben lernen
LRS, Legasthenie, Rechtschreibschwäche —
Wie Eltern helfen können

herausgegeben von Beltz
Ab Oktober 2011 im Handel

Jedes Kind kann lesen

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PraesentationHugendubel

Präsentation in Frankfurt Hugendubel, Steinweg 12 am 27. Mai 2011, 17 Uhr

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In mehreren Probefassungen wurde das Material „Lerne und Wiederhole – Lesen, Schreiben und Rechtschreibung üben mit Tipps zum Lernen von Konfuzius“ von  Schülerinnen und Schülern der Klassen vier bis acht durchgearbeitet und ihre Erfahrungen eingearbeitet. In zehn Einheiten wechseln sich spannende Lesetexte mit Schreib-, Rechtschreib- und Grammatikübungen ab.
Sobald die endgültige grafische Bearbeitung erfolgt ist, werden wir hier mitteilen, wie das Material erworben werden kann.

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  • Lerne und wiederhole

Interview von Anke Leitzgen mit Dr. Klaus R. Zimmermann, dem Autor des Elternratgebers “Jedes Kind kann rechen lernen” in der Zeitschrift “Eltern family” 4/10:

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  • Gut in Mathe? Das geht!

VON CHRISTIAN SEEL | 15. APR 2010 | KINDER

LESE-RECHTSCHREIB-SCHWÄCHE
Sie überspringen beim Lesen ganze Zeilen, verwechseln „b“, „d“, „p“ und „q“, schreiben häufig benutzte Wörter mal so und mahl soh. Unter Schulkindern wird die Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) zum wachsenden Problem. Glaubt man Untersuchungen, so stoßen fünf Prozent der ABC-Anfänger auf kaum überwindbare Schwierigkeiten, vier Millionen Deutsche haben laut Pisa-Schätzung die Schule als „funktionale Analphabeten“ verlassen. Dabei könnte man das Verständnis für Schriftsprache wesentlich erfolgreicher fördern, meinen Experten.

Kompletten Artikel lesen:

Als Service für Eltern drucken wir im Folgenden die Anleitung zum Arbeiten mit einer Wörterkartei ab, mit der die falsch geschriebenen Wörter der Kinder geübt werden sollen. Der Elternbrief ist eine Überarbeitung aus den Elternratgebern und Handbüchern von Frau Naegele.

Naegele_Karteiarbeit.pdf

Auf Wunsch von Eltern stellen wir zusätzlich eine Liste mit den häufigsten im Deutschen verwendeten Wörtern und Fehlerwörtern ins Netz.

Naegele_Liste haeufigster_Woerter.pdf

von Ingrid Naegele

Problemaufriss

Text1
Aus dem obigen Text spricht die völlige Verzweiflung und Resignation eines 13 jährigen Realschülers aufgrund seiner ungenügenden schriftsprachlichen Leistungen. Aufgrund dieser perspektivlosen Situation ist seine schulische und berufliche Situation ernsthaft gefährdet.
Es ist alarmierend und für Deutschland bedrohlich, wenn jährlich fast ein Viertel der Jugendlichen ohne ausreichende Lese- und Schreibkompetenz die Schule verlässt und daher kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt sowie an der Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben haben kann (Naegele 20061+2). Festreden und Appelle am Tag des Analphabetismus oder die jährlichen Forderungen der IHKs und Wirtschaftsverbände nach besserer Rechtschreibkompetenz beim Verlassen der Schule lösen das Problem nicht. Viel zu viele Schülerinnen und Schüler versagen nicht aufgrund individueller Defekte, sondern weil unser deutsches Schulsystem nicht in der Lage ist, das Fundament der Bildung, den Anfangsunterricht in der Grundschule, so inhaltlich und personell zu verbessern, dass kein Kind scheitern muss. Kostenneutral ist das jedoch nicht zu haben, aber es wäre eine lohnende Investition in die Zukunft.
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Was Lehrerinnen und Lehrer wissen sollten
Immer mehr Schülerinnen und Schüler haben ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben. Sie gezielt zu fördern ist eine wichtige Aufgabe von Lehrerinnen und Lehrern. Ingrid M. Naegele regt hier mit zehn Thesen zur Diskussion des Themas an Schulen an.

Legasthenie gibt es nicht mehr - oder doch?
Obwohl kein Aspekt schulischen Lernens so gründlich erforscht und beschrieben wurde wie das Versagen beim Lesen-, Schreiben- und vor allem Rechtschreibenlernen, gibt es auch heute in der öffentlichen Diskussion weder Einhelligkeit über die Ursachen noch die zu empfehlenden Maßnahmen zur Vermeidung oder Behebung. Dies liegt unter anderem daran, dass sich neben der dafür zuständigen Spracherwerbsforschung, der Grundschuldidaktik und der Entwicklungspsychologie viele Wissenschaftszweige und auch fachfremde Disziplinen – allen voran die Medizin, in den letzen Jahren vor allem die Hirnforscher und Neuropsychologen, die Neurobiologie in den Naturwissenschaften, die Psychologie bis hin zur Homöopathie und Esoterik - mit diesem Phänomen beschäftigen und es aus ihren jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln zu erklären und lösen versuchen.
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Die Arbeitsheftreihe „Das schaffe ich!“ will Kindern mit Problemen beim Schriftspracherwerb helfen. Schritt für Schritt erlangen die Kinder mit systematischen, sachlogischen, ermutigenden und motivierenden Aufgaben Einsichten in unser Schriftsystem. Sie erwerben grundlegende grammatikalische Kompetenzen und geeignete Übungsstrategien. Der Aufbau der Hefte orientiert sich am Stufenmodell des Lesen- und Schreibenlernens und somit an der Entwicklung der Fähigkeiten der Kinder.

  • Im Basisheft werden die Kinder im Sinne der frühkindlichen Förderung von Schriftsprache vielfältig angeregt, sich für Schrift und Sprache in ihrer Umwelt zu interessieren und sich gezielt damit auseinanderzusetzen. Es kann im Kindergarten/Vorschule und zur Differenzierung am Schulanfang eingesetzt werden.
  • Das Heft A ist für Kinder gedacht, denen grundsätzliche Einsichten in unser Schriftsystem fehlen und die sich eigene, unpassende Hypothesen angeeignet haben. Ziel ist die Kenntnis der wichtigsten Phonem-Graphem-Zuordnungen bei relativ lautgetreuer Schreibung und grundlegender sprachlicher Einheiten.
  • Heft B ist für Kinder im zweiten oder dritten Schuljahr konzipiert, die zwar das alphabetische System erfasst haben, aber bislang nur stockend lesen können und beim Schreiben noch nicht die vollständige Lautanalyse beherrschen. Sie sollen von der phonetischen zur alphabetischen Schreibung hingeführt werden.

BasisheftDas schaffe ich!Das schaffe ich! Heft B

Die Materialien sind im Schroedelverlag erschienen und dort oder im Buchhandel zu kaufen:

Das schaffe ich! Basisheft
978-3-507-06060-9 5,95 €

Das schaffe ich! Handreichungen zum Basisheft
978-3-507-06061-6 6,00 €

Das schaffe ich! Heft A
978-3-507- 06050-0 8,50 €

Das schaffe ich! Heft B
978-3-507-06052-4 8,50 €

Das schaffe ich! Handreichungen zu Heft A / B
978-3-507-06051-7 19,00 €

Ingrid M. Naegele und Klaus R. Zimmermann (Grundschulunterricht H. 5/2002)


Fall 1: Einschulung:
Strahlende Gesichter bei den Schulanfängern, in denen Neugier, Freude und Stolz, bei manchen aber auch Angst vor dem Neuen zu erkennen ist, erwartungsvolle Blicke der Eltern und Verwandten, die auf den Erfolg ihres Sprösslings im neuen Lebensabschnitt hoffen.


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Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben e.V.
Sektion der International Reading Association (IRA)

Die Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben verweist auf folgende Missstände in unserem Schulsystem:

  • Jährlich verlässt fast ein Viertel der Jugendlichen die Schule mit nur elementaren Kompetenzen im Lesen und in der Rechtschreibung und mit einer nur geringen Motivation, freiwillig zu einem Buch zu greifen. Jährlich scheitern Tausende von Kindern im Anfangsunterricht an der Aufgabe, lesen und schreiben zu lernen. Die Schule ist offenbar überfordert, Schüler und Schülerinnen wirksam in Bezugin bezug auf diese wichtige Schlüsselqualifikation zu fördern, deren Beherrschung ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben sichert.
  • Bis heute sind die Grundsätze der Kultusministerkonferenz zur Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten nicht realisiert. Die KMK hat schon 1978, dann wieder 2003 gefordert, dass alle Kinder in der Schule ein Recht auf Förderung haben. Voraussetzung dafür sei ein guter Erstunterrichts im Lesen und Schreiben und die gründliche Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte in Bezug auf die Didaktik und Methodik des Erstlese- und Erstschreibunterrichts, die Diagnosefähigkeit, die Ableitung von Förderschwerpunkten und die Erarbeitung von Förderplänen.
  • Statt alle Kinder zu fördern und die Grundsätze der KMK zu realisieren, ist gegenwärtig zu beobachten, dass in den Bundesländen jeweils unterschiedliche Gruppen von Kindern definiert werden, die Anspruch auf besondere Förderung in der Schule haben. Nur diese jeweils landesspezifisch definierte Gruppe wird in den Genuss unterschiedlicher Fördermaßnahmen und Erleichterungen kommen, die sie vor den Auswirkungen der Selektionsmechanismen der deutschen Schule schützt. Zu befürchten ist, dass sich diese Tendenzen im Zuge der Föderalismusreform verstärken. Damit wird gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoßen.

Die Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben verweist auf die Wichtigkeit der folgenden sechs Punkte:

  1. Auf den Anfang kommt es an!
  2. Zeit zum Lernen!
  3. Alle Kinder haben Anspruch auf Förderung!
  4. Verpflichtung auf den förderdiagnostischen Ansatz!
  5. Qualitätssicherung bei außerschulischen Förderangeboten!
  6. Schaffen günstiger Rahmenbedingungen für erfolgreiche Förderung!


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Im Baseler Kunstmuseum hängen zwei gleich lautende, jedoch in unterschiedlicher Orthografie von den Brüdern Ambrosius und Hans Holbein geschnitzte und illustrierte „Aushängeschilder eines Schulmeisters“ aus dem Jahr 1516. Dieser ist sich der Qualität seines Schreib- und Leseunterrichts so sicher, dass er damit wirbt, bei Erfolglosigkeit seiner Methode auf seinen Lohn zu verzichten.

Die Tafelbilder zeigen unterschiedliche Lernsituationen, die wohl sein Vorgehen demonstrieren sollen: Kleingruppen- und Einzelunterricht, Abschreibübungen sitzend und stehend, emotionale Nähe zwischen Lehrerin und Kleinkind, Strenge gegenüber einem übenden Knaben – Lernsituationen, die auch heutigen Kindern gut tun.

(Gesamtfassung des Textes als PDF-Download)

Langfassung des Artikels „Legasthenie – kein lebenslanges Handicap“ aus Psychologie heute Heft 12/2005

Ingrid M. Naegele
Die Knder machen ja nicht egstrar Feler! Effektive Hilfe bei Lese- und Rechtschreibproblemen -

Kneten, Rückwärtsbuchstabieren, spezielle Brillen, kinesiologische oder ergotherapeutische Übungen, Delfinstreicheln, Hör- oder Blicktraining, homöopathische Tropfen - fast kein Tag vergeht, an dem nicht „brandneue“ Informationen oder Behandlungsmethoden zum Thema Legasthenie über Fernsehen, Radio, Internet, Zeitungen und Zeitschriften verbreitet werden. Verzweifelte Eltern betroffener Kinder reagieren darauf verunsichert oder aber schöpfen durch großmundige Versprechungen neue Hoffnungen.
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